Gaia
Aus der ursprünglichen Lebenskraft erwächst alles Sein. Natur als schöpferische Kraft, still und unendlich. Der Ursprung, aus dem Leben und Bewusstsein hervorgehen.

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Aus der ursprünglichen Lebenskraft erwächst alles Sein. Natur als schöpferische Kraft, still und unendlich. Der Ursprung, aus dem Leben und Bewusstsein hervorgehen.
Prometheus, der Funke der Erkenntnis durchbricht die Stille. Das Bewusstsein erwacht, Geschenk und Herausforderung zugleich. Ein Sinnbild für den ewigen Drang, das Unsichtbare zu ergründen.
Nach Ursprung und Erkenntnis entfaltet sich das erste Licht. Ein leuchtender Aufbruch voller Hoffnung und Wandel. Inspiriert vom nordischen Wasser – zwischen Stille und Offenbarung.
Selene steht für das sanfte Mondlicht, für Ruhe und den Nachthimmel. Inspiriert von der griechischen Mondgöttin verbindet das Werk die Tiefe der Nacht mit der Kraft des Lichts. Ein stiller Moment zwischen Dunkelheit und Licht, der Raum für eigene Gedanken lässt.
Zwei Gestalten begegnen sich, bis ihre Grenzen im Licht beinahe verschwinden. Nähe wird zu etwas Eigenem – zwischen Berührung, Vertrauen und dem Verlust des Getrennten. Ein stiller Moment, in dem aus zwei Wesen für einen Augenblick etwas Gemeinsames entsteht.
Tiefes Blau und Türkis begegnen warmen, leuchtenden Farbakzenten. Die Farben scheinen zu schweben und laden dazu ein, aufzuatmen, loszulassen und sich treiben zu lassen. Entstanden ist das Bild in einem Gefühl von Leichtigkeit und Lebensfreude. Für mich bewahrt es diesen schönen, freien Moment und das Gefühl, einfach angekommen zu sein.
Im großformatigen Zusammenspiel entwickelt das Triptychon eine räumliche Präsenz, die sich aus der Distanz ebenso erschließt wie in der Betrachtung einzelner Details. Über die drei Teile hinweg entfaltet sich ein Wechselspiel von Bewegung und Innehalten, von Verwandlung und Wiederkehr. Was wiederkehrt, trägt die Spuren des Wandels in sich. So entsteht ein Zusammenhang, in dem Veränderung als Teil einer fortdauernden Entwicklung erfahrbar wird.
Dieses Wechselspiel lässt an kosmische Rhythmen denken: an Umlaufbahnen, an das Werden und Vergehen des Lichts, an den wiederkehrenden Wandel der Mondphasen. Darin liegt auch ein Gedanke über das Leben: Ruhe und Energie, Abschied und Neubeginn gehören zu einem gemeinsamen Rhythmus. Das Triptychon lädt dazu ein, im Wandel eine eigene Form von Beständigkeit zu entdecken – und darauf zu vertrauen, dass auch Phasen des Rückzugs Raum für neue Bewegung öffnen.